Wenn der Glaukomschaden trotz medikamentöser Therapie weiter fortschreitet, ist eine drucksenkende Operation notwendig.

 

Leider kann durch eine Operation der Glaukomschaden nicht beseitigt werden. Daher liegt das Operationsziel lediglich in der Reduktion und der Stabilisierung des Augeninnendruckes. Wird dieses Ziel erreicht, ist die Wahrscheinlichkeit für ein weiteres Fortschreiten des Glaukomschadens deutlich reduziert.

 

Auch nach einer Glaukomoperation sind weiterhin regelmäßige Kontrollen des Augeninnendruckes notwendig.

 

Die Glaukomoperation kann überwiegend in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Narkosen sind praktisch nur bei Kindern notwendig. Die meisten Patienten berichten nach der Operation, dass sie sich die Operation schlimmer vorgestellt hätten und ein zweites Mal keine Angst mehr hätten.

 

Eine Glaukomoperation hat grundsätzlich das Ziel den Kammerwasserabfluss zu verbessern. Hierfür stehen unterschiedliche Operationstechniken zur Verfügung, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.

Unsere Operateure entscheiden daher von Fall zu Fall welche Operationsmethode individuell die Beste ist.